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70 Jahre ganz im Zeichen der Kontinuität

160319 70 Jahre CDU Aachen LandAZ/AN StädteRegion Aachen vom 21. März 2016
CDU-Kreisverband Aachen Land lässt beim Festakt in Stolberg die Geschichte Revue passieren. Laschet lobt Flüchtlingsabkommen.

Stolberg. Der 8. März 1946 war die häufigste Bezugsgröße an diesem Morgen in der Burg Stolberg. Das verwundert grundsätzlich nicht, schließlich feierte der CDU-Kreisverband Aachen Land sein 70-jähriges Bestehen. Doch das besagte Datum diente beim Festakt mit 120 geladenen Gästen und Mitgliedern nicht nur als Erinnerungshilfe an die von der britischen Besatzungsmacht beurkundete Gründung der Partei. Mit Verweis auf den 8. März 1946 und die damals herrschenden Zustände stellten die Redner vielmehr auch klar, dass heutzutage viel zu schnell und zu oft von „großen Problemen“ gesprochen werde.



Beispielsweise Tim Grüttemeier. „Natürlich erleben wir aktuell eine schwierige Zeit. Aber was sind unsere Probleme schon im Vergleich zu denen aus dem Jahr 1946?“, fragte Stolbergs Bürgermeister. Damals hätten die Menschen sich entschlossen gezeigt, ihr Land unter anderen, demokratischen Vorzeichen wieder aufzubauen. „Da hat niemand gesagt; ‚Dass traue ich mir nicht zu.‘ Nein, stattdessen hieß es: ‚Das schaffen wir.‘“

Spätestens mit diesen Worten war der Bezug zur Gegenwart (wieder) hergestellt. Sie rückte auch Festredner Armin Laschet in den Vordergrund, nachdem er zunächst von der Entstehung demokratischer Institutionen im Westen berichtet hatte, „während in anderen Teilen Deutschlands noch der Krieg tobte“. Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende, NRW-Landes- und Fraktionsvorsitzende fand viele lobende Worte für das seit Sonntag geltende Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei. „Damit ist das umgesetzt worden, was wir als CDU vor weniger als 100 Tagen bei unserem Karlsruher Parteitag beschlossen haben“, erklärte Laschet. Die CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten immer für eine europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage plädiert. „Und die haben wir jetzt innerhalb von drei Monaten mit 28 Ländern erreicht. Das war für europäische Verhältnisse ein Turboprozess.“

Weniger von Tempo als vielmehr von Kontinuität sprach Axel Wirtz: „Wir waren und sind mit Abstand die stärkste politische Kraft in den ehemaligen Kreisen Aachen und Monschau bzw. in der Städteregion“, lobte der Kreisverbandsvorsitzende und verwies „auf 24 Kommunalwahlen zwischen 1946 und 2014, von denen wir 22 gewonnen haben“. Die Kontinuität und Stabilität lasse sich auch an der Liste der Kreisvorsitzenden ablesen. Sie weist seit Gründung der CDU Aachen Land gerade einmal sechs Namen auf. Einen neuen „Rekord“ mit dann 18 Jahren wird Axel Wirtz Anfang kommenden Jahres aufstellen. Der Stolberger ist bereits seit 1999 im Amt.

Im Rittersaal werden zahlreiche langjährige Mitglieder ausgezeichnet
70 Jahre: Käthe Keller, Fritz Kather (beide Würselen); 64: Jahre: Nikolaus Kaulard (Monschau), Peter Sistemich (Simmerath); 61 Jahre: Willi Altgassen (Herzogenrath); 60 Jahre: Maria Henn, Ewald Blumensath, Josef Hermanns (alle Monschau), Hans Linden (Baesweiler), Franz Schwartz (Würselen); 50 Jahre: Agnes Brandt (Eschweiler), Helmut Frink, Walter Frink (beide Stolberg), Simon Küpper (Eschweiler), Peter Pütz (Stolberg), Peter Sistemich (Herzogenrath), Franz Wings (Eschweiler); 40 Jahre: Barbara Borning (Roetgen), Gerda Frings-Dolfen (Eschweiler), Doris Helzle (Roetgen), Irit Schmitz, Gerti Schmitz-Jacquin (beide Baesweiler), Gerda Wienold (Alsdorf), Kurt Bongard (Simmerath), Manfred Groß (Eschweiler), Guido Haas, Karl Niehsen (beide Simmerath), Wilhelm Ohle, Reiner Rosen (beide Baesweiler), Karl-Heinz Serf (Würselen), Rainer Siffrin (Eschweiler), Herbert Weber (Stolberg), Jürgen Werner (Eschweiler).


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