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Gute Chancen für Strukturwandel | Volles Haus in Fronhoven

1612 CDU im Dialog StrukturwandelAuf Einladung der CDU wurde über die Folgenutzung nach dem Ende des Braunkohleabbaus in Weisweiler beraten und diskutiert und eine hochkarätige Expertenrunde machte Hoffnung: Alle regionalen Akteure, hierbei auch die IHK und RWE gehen davon aus, dass gute Chancen bestehen, für die wegfallenden Arbeitsplätze ab 2030/35 Ersatz zu schaffen.


Dabei soll ein durch die Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) beauftragter Masterplan die konkreten Chancen aufzeigen, wobei in diesem Zusammenhang auch ein Güterumschlagplatz (Railport) am Stolberger Hauptbahnhof inbegriffen ist. Welche Entwicklungspotenziale und Alleinstellungsmerkmale bestehen im Umfeld des Kraftwerkes und des Stolberger Bahnhofs und welche Folgennutzungen sind geeignet? Wie ist die Infrastruktur und inwieweit kann diese für verschiedene Nutzungsvarianten dienlich sein?



Zunächst verwies Hendrik Wüst MdL als wirtschaftspolitscher Sprecher der CDU Landtagsfraktion auf die in NRW zurzeit schlechten Rahmenbedingungen, wobei allerdings durch regionale Aktivitäten große Chancen zur Neuansiedlung von Firmen und damit Schaffung von Arbeitsplätzen bestehen. Michael Eyll-Vetter vom RWE bekräftigte, dass der Bergbautreibende aktiv die sinnvolle Folgenutzung des Bereiches Weisweiler unterstützen werde und eventuell selbst nach der Auskohlung in Inden weiterhin Energiestandort sein kann. RWE ist daran interessiert, die Wertschöpfung am Standort zu erhalten. Städteregionsrat Helmut Etschenberg unterstrich die regionale Interessenlage und machte deutlich, welche Möglichkeiten die in Auftrag gegebene Masterplanung am Ende aufzeigen kann. Dabei sei natürlich das 3. Gleis auf der Bahnstrecke Aachen-Köln weiter einzufordern. Auch Geschäftsführer Fritz Rötting von der IHK unterstrich die Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur und des 3. Gleises und die Attraktivität des Standortes für Neuansiedlungen. Dabei komme es darauf an, gleichermaßen Arbeitsplätze im gewerblichen Bereich als auch höherwertige zu schaffen bzw. zu ersetzen. Es sollen werthaltige Arbeitsplätze entstehen, die nicht nur höhere Bildungsabschlüsse erfordern, wie auch Etschenberg betonte. Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier erläuterte, dass der Bahnhof Stolberg bereits heute ein großer regionaler Umschlagplatz von Gütern (1,5 Mio Tonnen jährlich) sei und die Masterplanung für das sogenannte Industriekreuz Weisweiler-Inden-Stolberg auch die Weiterentwicklung hier umfasse.
Axel Wirtz MdL verdeutlichte, dass es absolut wichtig sei, vorhandene, freiwerdende Industrie- bzw. Gewerbeflächen einer gleichen Folgenutzung zuzuführen, statt auf der grünen Wiese an anderen Stellen Flächen zu verbrauchen wichtig und sinnvoll sei. Aus der anschließenden intensiven Diskussion mit den Teilnehmern wurde deutlich, wie wichtig das Thema den Menschen in den Städten Eschweiler und Stolberg ist. Dabei wird es auch darauf ankommen, endlich wieder den 3. Bauabschnitt der L 238 N anzupacken und umzusetzen. Hier hat Rot-Grün dem Landesbetrieb Straßenbau Arbeitsverbot erteilt! Natürlich darf es durch die Überlegungen zur Weiterentwicklung in Weisweiler und in Stolberg nicht zu zusätzlichen Verkehrsbelastungen in den Innenstädten kommen.

Alle zeigten sich zufrieden mit der Übereinstimmung der regionalen Verantwortungsträger, dass es unser gemeinsames Ziel sein muss, die Ergebnisse der Masterplanung auch ab Ende 2017 Stück für Stück umzusetzen.


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