Axel Wirtz MdL: ´FDP gegen Interesse der Eifelbevölkerung´
Montag, den 12. Juli 2010 um 13:03 Uhr
Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Städteregionstag, der Aachener Georg Helg, entlarvte bei der letzten Sitzung des Städteregionstages die Absicht der FDP, indem er formulierte, „die FDP spricht sich für eine Hebammen gestützte Geburthilfestation am Simmerather Krankenhaus aus“. Damit bezeugt er, wie geringschätzig die FDP die Arbeit des Krankenhauspersonals, des Betriebsrates, der gesamten Eifelkommunen und der StädteRegion mit ihren Verantwortungsträgern betrachtet.
Helg beweist ein erneutes Mal, dass er ein eigenverliebter Selbstdarsteller ist, der im Übrigen den Mittelpunkt seiner Lebensinteressen außerhalb der StädteRegion hat. In der FDP Aachen ist man froh, dass man für Herrn Helg ein neues Betätigungsfeld außerhalb der Stadt Aachen gefunden hat. Man lässt ihn halt.Daher wird entscheidend sein, wie sich die FDP-Vertreter in Simmerath, Monschau und Roetgen in den nächsten Wochen verhalten werden. Kann es wirklich sein, dass sie die bisher über Jahre gepflegte gemeinsame Linie verlassen, die Probleme des Krankenhauses aus den politischen Streitereien herauszuhalten. Helg spricht gegen die Interessen der Menschen im Südkreis und es wird ein erneutes Mal deutlich, wie wichtig es nach der Kommunalwahl war, die FDP in der Opposition zu halten. Das hatten CDU und GRÜNE zu einem frühen Zeitpunkt richtig erkannt.
Wir sollten gemeinsam alles daran setzen, weiterhin mit Hochdruck auf die Entscheidungsträger hinzuwirken, damit die lang ersehnte Lösung zum Fortbestand des Krankenhauses Simmerath endlich kommt. Dabei hat Herr Helg absolut keinen Grund, über Herrn Kardinal Meisner herzuziehen. Zum jetzigen Zeitpunkt muss ich leider davon ausgehen, dass mit der katholischen Kirche wohl eher eine Lösung zu erreichen ist als mit Herrn Helg.



