Die gute Entwicklung setzt sich fort

Thema_ARBEITSMARKTDie Zahl der Arbeitslosen ist im Januar witterungsbedingt auf knapp über drei Millionen gestiegen. Dieser Anstieg hat jedoch rein jahreszeitliche Gründe. Er fiel zudem schwächer aus als in den Vorjahren; so ist die Arbeitslosenzahl saisonbereinigt um 34.000 auf 2,849 Millionen gesunken. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben weiter deutlich zugenommen, die Nachfrage nach Arbeitskräften liegt auf hohem Niveau.


>>> 3,082 Millionen Menschen waren arbeitslos, das ist der niedrigste Januar-Wert seit 20 Jahren.
Zwar gibt es 302.000 Arbeitssuchende mehr als im Dezember 2011, aber 264.000 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich im Jahresvergleich von 7,9 auf 7,3 Prozent.

>>> Rund 937 000 Personen erhielten im Januar Arbeitslosengeld, 123 000 weniger als vor einem Jahr.
Die Zahl der Arbeitslosengeld-Empfänger liegt seit April 2010 unter dem jeweiligen Vorjahreswert.

>>> Auch die Zahl der Arbeitslosen, die Grundsicherung bekommen, liegt mit etwa 2,071 Millionen um 129.000 unter dem Wert des Vorjahres. Insgesamt ist die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II seit Juli 2010 rückläufig.

>>> Im Dezember sind mehr Menschen erwerbstätig gewesen als im Vorjahresmonat. Die Zahl stieg um 572.000 auf 41,47 Millionen. Damit waren den siebten Monat in Folge mehr als 41 Millionen Menschen beschäftigt.

>>> Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt auf hohem Niveau. Im Januar belief sich der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auf 452.000, 77.000 mehr als im Vorjahr.

Trotz des schwierigen europäischen Umfeldes ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt keine Abschwächung erkennbar. Stattdessen erwarten Experten für 2012 noch einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit.

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